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Der PHS ist das erste Plug and Play 

Druckkopfmodul.

- per Switch Zusatztinten umschalten

-per Switch Pigmente entfernen

Die erste Version ist

 für i3200 und i1600 Druckköpfe entwickelt.

Also visit our partner with the innovative RIP software.


Preview for OEM partners and ink manufacturers

phs@inktech.shop

DTF - UV - SUBLI und mehr....

NDA- & Schutzrecht-Hinweis:
Das bereitgestellte Material ist vertraulich und ausschließlich zur internen Evaluierung bestimmt. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder technische Analyse ohne schriftliche Zustimmung ist nicht gestattet.

Der PHS ist gebrauchsmustergeschützt.

DPMA Aktenzeichen DE: 20 2025 001 791.8

Alle gezeigten Inhalte unterliegen dem entsprechenden Schutzrecht.

Der PHS (PrintHeadSwitch) erweitert konventionelle Drucksysteme um eine neue prozesssichere Fluid- und Tintendynamik.

Er ermöglicht das zusätzliche gezielte Umschalten zwischen pigmentierten und pigmentfreien Tinten sowie zwischen unterschiedlichen Tintensätzen (Sonderfarben) innerhalb eines Druckkopfes – ohne Eingriff in Elektronik, Software oder Maschinensteuerung.

Durch die kontrollierte Verdrängung von Pigmenttinten im laufenden Druckprozess werden Druckköpfe täglich von belastenden Pigmenten wie TiO₂ befreit. Dies reduziert Verstopfungsrisiken, verlängert die Lebensdauer insbesondere von Weißdruckköpfen signifikant und erfordert weniger aggressive Reinigungszyklen.

Gleichzeitig eröffnet der PHS neue Produktionsmöglichkeiten: von Hybridanwendungen über Farbraumerweiterungen (verdoppeln der Kanäle) bis hin zu transparenten Funktionsschichten, die sowohl als Unterdruck als auch als konservierendes Spülmedium eingesetzt werden können.

Der gesamte Prozess erfolgt materialschonend, tintensparend und ohne zusätzlichen Abfall – bei gleichzeitig höherer Produktionsstabilität.

Der PHS richtet sich an Tintenhersteller, OEM-Druckerhersteller sowie industrielle Entwicklungspartner, die bestehende Druckplattformen technologisch erweitern und wirtschaftlich optimieren möchten.

Zwei PHS in einen standard 2-Kopfdrucker DTF.

Umschalten von CMYK auf Neon Sonderfarben.

Pigmenttinte durch transparente pigmentfreie Tinte ersetzen.

Prozessablauf


Funktionsweise des PHS


Mit dem PHS wird die Anzahl der Kanäle verdoppelt und ermöglicht somit einen weiteren umschaltbaren Tintensatz an dem bestehenden Druckkopf zu bereitzustellen.

Als Beispiel wird hier ein Druckkopf für weiße hochpigmentierte (Tio2) Tinte mit dem PHS aufgerüstet.

Die pigmentfreie Tinte basiert auf exakt derselben chemischen Grundlage wie die Pigmenttinte. Dadurch sind unerwünschte chemische Reaktionen im Druckkopf ausgeschlossen.


Die Pigmententfernung erfolgt durch das Drucken eines Spül- bzw. Reinigungsfeldes auf dem Medium. Alternativ ist weiterhin eine herkömmliche Spülung über die Cap-Station (Purgen) möglich. Bei einem 4-Kanal-Druckkopf werden hierfür etwa 10 bis 15 Gramm pigmentfreie Tinte benötigt.


Weißpigmente und andere Pigmente wie beispielsweise TiO₂ werden dabei sanft aus dem Druckkopf herausgedruckt beziehungsweise ausgespült.


Schonung und Effizienz


Durch diesen Prozess sind fast keine harten Reinigungszyklen mehr notwendig. Der Druckkopf wird weniger mechanisch belastet und erfährt keinen Stress durch aggressive Wartungsvorgänge.


Der Tintenverbrauch im Wartungsprozess reduziert sich erheblich, da der Druckkopf nicht mehr in Zyklen gespült werden muss. Im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsprozessen entsteht mindestens 50 % weniger Tintenabfall.


Zusatznutzen der pigmentfreien Tinte


Das Spülmedium ist gleichzeitig druckbar. Es dient zusätzlich als Konservierer für den Druckkopf und ist sowohl pigmentfrei als auch reinigerfrei. Dadurch ist es besonders umweltfreundlich im Einsatz.


Die pigmentfreie Tinte kann außerdem als transparente Unterschicht verwendet werden. Sie eignet sich ideal für Drucke auf hellen Textilien (DTF) und unterstützt einen weichen Griff sowie eine natürliche Optik des Druckergebnisses und nimmt gleichzeitig die erforderliche Menge an Pulver auf.



Lebensdauer und Pigmentmanagement


Der PHS setzt auf Vorsorge statt auf spätere aggressive Reinigung. Er ermöglicht ein präventives Pigmentmanagement anstelle einer reaktiven Tiefenreinigung.


Pigmente werden täglich einmal aus dem Druckkopf entfernt. Dadurch bleibt der Druckkopf kontinuierlich frisch durchgespült. Der Prozess erfolgt ohne aggressive Reiniger, ohne trocknende Weißpigmente im System und ohne Belastung der Düsen durch Absaugen an der Cap-Station.


Dies führt zu einer deutlich verlängerten Lebensdauer des Druckkopfes. Ein Austrocknen oder Verklumpen von Weißpigmenten wird verhindert. Ablagerungen durch TiO₂-Pigmente entstehen nicht, und die Düsenperformance bleibt konstant und stabil.


Umwelt und Verbrauch


Der gesamte Prozess zeichnet sich durch einen extrem geringen Tintenverbrauch aus. Die Umweltbelastung wird deutlich reduziert, da keine TiO₂-haltige Weißtinte mehr zum Feuchthalten des Druckkopfes erforderlich ist.

Da der Druckkopf auch nach Tagen noch mit der pigmentfreien Tinte gefüllt ist, muss dieser auch nicht mehr in Abständen gespült werden. 


Weniger Wartungstinte bedeutet auch weniger Entsorgungsaufwand. Insgesamt ermöglicht der PHS einen ressourcenschonenden Druckbetrieb.


Tintensystem und Umschalttechnik


Im Tintensystem oberhalb des Druckkopfes findet keine Vermischung der Medien statt. Weder in Schläuchen noch in Dumpern kommt es zu einer Vermischung. Jeder Kanal besitzt einen eigenen, separaten Tintenzulauf.


Es besteht eine klare Medientrennung zwischen z.B. pigmentierter und pigmentfreier Tinte. Das Umschalten erfolgt prozesssicher und ohne Systemrückstände. Dabei wird kein Luftanteil ins Tintensystem eingetragen.


Das System bleibt während des Umschaltens geschlossen. Die Medienwege werden kontrolliert umgeschaltet. Nicht aktive Medienseiten bleiben im Totraum verschlossen oder werden alternativ jeweils zu eigenen Dumpern geöffnet.

PHS – Praxisbeispiel Tintenswitch CMYK / Sonderfarben + Transparent DTF


Systemkonfiguration – Beispiel

Als Beispiel dient ein 2-Kopf-Drucksystem, das mit zwei i3200-Druckköpfen ausgestattet ist.
Ein Druckkopf wird als Weißkopf eingesetzt, während der zweite Druckkopf für CMYK-Farben verwendet wird.

Beide Druckköpfe sind mit dem PHS ausgerüstet. Die Integration erfolgt als Plug-and-Play-Lösung und kann ohne mechanischen Umbau des Drucksystems umgesetzt werden.

Tintenkonfiguration

Der CMYK-Druckkopf kann mit umschaltbaren Tintensets betrieben werden. Dadurch ist es möglich, zwischen Standard-CMYK und Sonderfarben, wie zum Beispiel Neon-Tinten, umzuschalten.

Auch der Weißkopf ist über den PHS schaltbar. Hier kann zwischen weißer Pigmenttinte und pigmentfreier transparenter Tinte gewechselt werden.

Produktionsmöglichkeiten

Durch diese Konfiguration entstehen verschiedene Produktionsmodi.
Es kann im CMYK-Modus mit Weiß gedruckt werden. Ebenso ist ein Neon-Modus in Kombination mit Weiß möglich.

Alternativ kann der Weißkopf auf transparente Tinte umgeschaltet werden. Dadurch lassen sich CMYK-Drucke mit transparenter Unterschicht sowie Neon-Drucke mit transparenter Unterschicht realisieren.

DTF-Beispiel – Schichtaufbau mit Klebepulver

Im DTF-Prozess besteht der Schichtaufbau aus Hotmelt-Klebepulver, der darunterliegenden Pigmenttinte oder pigmentfreien Tinte sowie der Farbschicht.

Das Klebepulver verbindet die gedruckte Farbschicht mit der Textilfaser.
Die darunterliegende Schicht – ob weiß oder transparent – dient dabei als Aufnahmeschicht für das Pulver.

Rolle der weißen Pigmenttinte

Weiße Pigmenttinte erfüllt im DTF-Druck nicht nur die Funktion der Deckkraft.
Sie fungiert gleichzeitig als Trägerschicht für das Klebepulver.

Das Pulver haftet an der noch feuchten Pigmenttinte und bildet so die Verbindung zum Textil.
Auch auf hellen Textilien ist diese Schicht technisch nutzbar und im klassischen DTF-Verfahren ohne PHS bislang alternativlos.

Alternative: Pigmentfreie transparente Tinte

Die pigmentfreie transparente Tinte kann dieselbe Funktion übernehmen.
Auch sie dient als Aufnahmeschicht für das Klebepulver.

Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass sie ohne TiO₂-Pigmente im Schichtaufbau auskommt.

Technische Vorteile der transparenten Schicht

Durch den Verzicht auf TiO₂-Pigmente befinden sich keine harten Weißpigmente im Unterdruck.
Dadurch entsteht ein weicherer Gesamtaufbau des Transfers.

Gleichzeitig verbessert sich die Haftung, da keine Pigmente die Verbindung zwischen Kleber und Textil blockieren.

Ein weiterer Vorteil liegt in der höheren Farbrückstrahlung vom Textil.
Neonfarben leuchten auf hellen Stoffen deutlich stärker, insbesondere unter UV-Licht.

System- und Produktionsvorteile

Das System bietet maximale Flexibilität und kann auch in bestehende Drucksysteme nachgerüstet werden.

Mehrfarb-Workflows lassen sich ohne Hardwaretausch realisieren.
Produktionsarten können schnell gewechselt werden, ohne mechanische Umrüstungen vorzunehmen.

Zudem erweitert sich der verfügbare Farbraum auf einem kompakten Drucksystem.
Bestehende Drucktechnik kann dadurch wirtschaftlicher und vielseitiger genutzt werden.

Umschalten mit einem Cleaning (ca 10 Gramm Tinte)

Textil Grau-Schwarz-Weiß

  1. Reihe standard CMYK-WEIß gedruckt
  2. Reihe PHS geschaltet: CMYK-Transparent
  3. Reihe PHS geschaltet NEON-WEIß
  4. Reihe PHS geschaltet NEON-Transparent

Hier das Gleiche unter UV-Licht

Linkes Motiv mit transparenten Unterdruck und rechtes Motiv standard mit weißem Unterdruck.


PHS – Integrations-, Service- und Hybridvorteile

Integrationsbasis


Der PHS lässt sich als Plug-and-Play-Lösung in viele bestehende Drucksysteme mit i3200 und i1600 Druckköpfen integrieren.

Dabei ist kein Eingriff in die Elektronik der Maschine erforderlich. Auch Software oder Firmware müssen nicht verändert werden. Die bestehende Maschinensteuerung bleibt vollständig unverändert.

Für die jeweiligen zusätzlichen Tintensätze werden Schläuche entlang der vorhandenen Schleppkette zu den zusätzlichen Tanks verlegt. 

Wenn der Platz in den vorhandenen Schleppketten für weitere Schläuche nicht ausreicht, wird eine zweite Schleppkette angebracht. 


Je nach Integrationsform bleibt zudem die Herstellergarantie der Maschine unberührt.


Mechanische Systemarchitektur


Das System arbeitet mechanisch analog und ist rein hardwarebasiert schaltbar.

Die Medienumschaltung erfolgt ohne digitale Signalveränderung.


Der PHS funktioniert herstellerneutral und kann in unterschiedlichen Plattformen eingesetzt werden.


Service- und Wartungsmodul


Der PHS kann zusätzlich als Servicemodul genutzt werden.

Techniker können das Modul direkt auf dem Druckkopf aufstecken. Reinigungsprozesse lassen sich über zusätzliche Kanäle direkt drucken oder über Capstationen purchen.


Auch der Einsatz von Reinigungsflüssigkeit über das Drucksystem ist möglich. Einzelne Kanäle können gezielt gespült werden, ohne das gesamte System zu zerlegen.


Servicevorteile im Einsatz


Nach einer Umschaltung ist ein Testdruck sofort möglich.

Dafür müssen weder Dumper demontiert noch Tintenschläuche entfernt werden. Sollte hier eine weitere Reinigung erforderlich sein, schaltet man den PHS einfach wieder um. 


Der Serviceaufwand wird deutlich reduziert, und Wartungsprozesse vor Ort können schneller und effizienter durchgeführt werden.


Strategischer Nutzen


Der PHS stellt eine maschinenunabhängige Plattformlösung dar.

Er kann in unterschiedlichen Drucksystemklassen eingesetzt werden und bleibt auch bei zukünftigen Software-Updates funktionssicher.


Für OEM-Hersteller reduziert sich dadurch das Integrationsrisiko erheblich. Das System eignet sich ideal für modulare Maschinenkonzepte.


Hybrid-Drucksystem


Mit dem PHS wird aus einem herkömmlichen Drucker ein Hybriddrucker.

Mehrere Tintenarten und unterschiedliche Druckanwendungen können innerhalb eines einzigen Systems kombiniert werden.